Der demografische Wandel und der Arbeitsmarkt – alles (doch) kein Problem?

Ich hatte Ihnen heute in der Veranstaltung aus einem neuen Beitrag von mir zitiert:

➔ Stefan Sell (2022): Mangelland: Millionen werden fehlen. Die Baby-Boomer und die Arbeitsmärkte der Zukunft, in: Aktuelle Sozialpolitik, 7.05.2022

Darin habe ich diese Beispiel-Abbildung verwendet:

Die Abbildung ist dieser Veröffentlichung aus dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung entnommen:

➔ Sebastian Klüsener et al. (2019): Alterung und Arbeitsmarkt – Auswirkungen weniger dramatisch als vielfach befürchtet, Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, September 2019

Sind wir nicht alle auf der Suche nach positiven Botschaften? Die haben ja schon im Titel verheißungsvoll stehen: „Auswirkungen weniger dramatisch als befürchtet“.

Aufgaben:

1.) Bitte fassen Sie zusammen, warum nach Auffassung der Studienautoren der demografische Wandel wie zu bewältigen sei. Nennen Sie die wichtigsten Punkte.

2.) Sie bekommen den Auftrag, die Studienergebnisse kritisch zu kommentieren. Bitte versuchen Sie herauszufinden, bei welchem Argument/welchen Argumenten der Studienautoren man in Frage stellen kann, ob das realisierbar ist und erläutern Sie Ihre kritischen Anmerkungen.