Wie viele Pflegekräfte fehlen? Und wie viele werden wir brauchen? Die Frage ist einfacher gestellt als beantwortet

Sie haben in Umrissen kennengelernt, dass wir es bei Alten- bzw. Langzeitpflege mit einer überaus heterogenen Landschaft zu tun haben. Allein die drei Säulen des Altenpflegesystems, also die häusliche, die ambulante und die stationäre Pflege, haben ihre eigenen Logiken und sind übrigens auch nicht unabhängig voneinander.

Die Frage nach dem Bedarf an Pflegekräften hängt nun nicht nur – was schon schwierig genug ist – von der Verteilung der Pflegebedürftigen auf die einzelnen Bereiche des Pflegesystems ab, sondern auch von den Antworten auf die Frage, wie viele Menschen denn in den vor uns liegenden Jahren eine gepflegt werden müssen sowie auf die Frage, von wem in welchem Setting und mit welcher Qualifikation zu welchen Rahmenbedingungen.

Man ahnt schon, es wird kompliziert.

Um in einen ersten Eindruck von der Komplexität halbwegs seriöser Antwortversuche zu geben, möchte ich Sie bitten, diese Veröffentlichung von mir zu lesen:

➔ Sell, S. (2019): Wie viele Pflegekräfte in der Altenpflege müssen es denn sein? Von (un)sicheren Bedarfen und beweglichen Zielen bei der Diskussion über den bestehenden und kommenden Mangel an Pflegepersonal. Remagener Beiträge zur Sozialpolitik 23-2019, Remagen 2019

Ich habe das Paper in den Materialordner auf der Olat-Seite eingestellt. Sie können es sich dort als PDF-Datei herunterladen.